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Die Reisestationen der Südindien-Rundfahrt

Kerala

Cochin / Allepey

Wir starten unsere spirituelle Rundreise am 23.12.2007 ab Berlin-Tegel und kommen einen Tag später in Südindien im Staate Kerala in Cochin an. Dieses wunderschöne indische Bundesland an der Südwestspitze ist herrlich grün, voller Palmen, schmaler Flußläufe, goldener Sandstrände, und strahlender, buntgekleideter Menschen.

Nach dem langen Flug erfrischen wir uns erstmal im Hotel und nach einem gemütlichen Frühstück erforschen wir den Vormittag über Cochin, diese buntgemischte Stadt mit der ältesten Kirche Indiens, den engen Gassen mit Moscheen und 500 Jahre alten portugiesischen Häusern, den jüdischen Vierteln und ihren Synagogen, den chinesischen Fischernetzen an der Küste und dem Palast des Maharajas (König).

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Am frühen Nachmittag gehen wir dann an Board eines landestypischen Reisbootes, umgebaut zu einem komfortablen Hausboot, das für die nächsten 24 Stunden unser Zuhause sein wird. Wir fahren mit dem Boot Richtung Allepey durch die Backwaters, die traumhafte Landschaft aus labyrinthischen Flußläufen, undurchdringbarem Dschungel, Palmen gesäumten Seen und schmalen Streifen Festlandes, auf denen sich kleine Dörfer, Schulen, Tempel und Kirchen aneinander reihen. Während wir sanft über die Wasserstraßen durchs Grün dahin gleiten, können wir frische exotische Früchte auf dem Sonnendeck genießen. Vom Boot aus lässt sich die unberührte Natur oder auch das Treiben der Reisbauern, der Fischer und das alltägliche Leben in den kleinen Dörfern am Ufer beobachten.

Am Abend feiern wir dann gemütlich Heiligabend an Board, in diesem Jahr mit einem traumhaften Candle-Light-Diner, das eigens ein keralischer Koch aus den frischen appetitlichen Nahrungsmitteln für uns zubereitet.

Unsere erste Nacht in Indien erleben wir romantisch auf dem Wasser zwischen den exotischen Gerüchen und den Geräuschen der Backwaters.

Amma Ashram

Nach unserer Fahrt mit dem Hausboot gehen wir am nächsten Mittag in Allepey von Board und fahren mit einem schicken alten Ambassador-Taxi zum Sri Mata Amritanandamayi Ma (Amma) Ashram nahe bei Kayamkulam. Wir beteiligen uns hier am Ashram-Leben und empfangen den Segen der weltweit als heilig verehrten "hugging ma", die dafür bekannt ist, dass sie die Menschen durch ihre Umarmung segnet.

Sivananda Ashram Neyyar Dam

Am nächsten Tag fahren wir weiter nach Neyyar Dam in den Sivananda Yoga Ashram. In diesem traumhaft gelegenen Ashram unter Palmenhainen, in den Gefilden eines Naturparks (wo wir abends von weitem die Löwen brüllen hören können), werden wir in den nächsten 3 Tagen unsere Yoga-Praxis erweitern. Wir beginnen den Tag mit Meditation und einer Yogastunde, am Vormittag beteiligen wir uns helfend am Alltagsleben des Ashrams, am Nachmittag gibt es ggf. einen Vortrag von einem der anwesenden Yogalehrer oder Swamis (Mönche) und am Abend erneut eine Yogastunde und einen Satsang mit Vortrag, Meditation und Gesang.

Strand Varkala

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Nach 3 Tagen intensiver Yogapraxis fahren wir mit dem Taxi nach Varkala, wo wir ein wenig Strandleben genießen wollen. Wir werden in einem Hotel auf der Felsenklippe über dem Strand wohnen, so dass wir Blick aufs Meer genießen können.

Hier gibt es die Möglichkeit, sich individuelle Ayurveda-Behandlungen zu gönnen, ausgiebige Spaziergänge an der traumhaften Sandstrand-Küste von Kerala zu genießen, sich in den vielen Restaurants auf dem Kliff verwöhnen zu lassen, den Fischern beim Einholen der Netze zu helfen (die sie in großer Gruppe singend, an langen Seilen vom Strand aus an Land ziehen) oder einfach am Strand in der Sonne zu entspannen. Auch unsere Yoga- und Meditationspraxis werden wir hier am breiten Sandstrand vor dem Riff ausüben. Sylvester feiern wir mit leckerem Essen in einem der Cliffrestaurants und dann noch gemütlich an einem schönen Feuer am Strand.

Tamil Nadu

Madurai

An Neujahr verlassen wir unser Paradies und fahren mit einem landestypischen Nachtzug "overnight" nach Madurai. Am Tage besuchen wir in dieser 2500 Jahre alten Stadt den beeindruckenden Meenakshi-Sundareswarar-Tempel. Mit seinen bunten reich verzierten Tempeltürmen (Gopurams) und seiner Fläche von über 600m² ist er der bekannteste südindische Tempelkomplex. Berühmt sind die Tier- und Götterfiguren an den insgesamt 12 Türmen von ca. 50m Höhe.

Am nächsten Tag gönnen wir uns hier vor Ort einen Bummel über den Markt und besuchen das Mahatma Gandhi Memorial Museum. Am Abend besichtigen wir noch den Tirulamay Nayak Palast. Dieser indo-arabische Palast gilt als eines der schönsten weltlichen Gebäude in Südindien und wurde im 17. Jahrhundert von dem gleichnamigen Herrscher erbaut. Heute sind nur noch einige Teile des Gebäudes erhalten, die einen Eindruck seiner ursprünglichen Pracht geben. Nach der Besichtigung werden wir auch einer Ton- und Lichtershow am Palast beiwohnen.

Pondicherry / Auroville

Am späten Abend besteigen wir dann wieder einen Nachtzug, der uns diesmal nach Pondicherry führen wird, einer der wenigen ehemals französischen Kolonie-Enklaven, in dem sonst sehr britisch geprägten Indien. Die Stadt ist heutzutage vor allem wegen seiner internationalen Lebensgemeinschaft Auroville bekannt, eine universelle Lebensgemeinschaft, die auf ihre Gründer Sri Aurobindo und The Mother zurückgeht und in der neue Formen des Zusammenlebens experimentell praktiziert werden. Am Freitag werden wir am Programm des internationalen Yogafestivals teilnehmen, das alljährlich von der Stadt Pondicherry organisiert wird.

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Am nächsten Tag, nachdem wir den Morgen wieder mit einer Stunde Yoga begonnen haben, werden wir die Stadt Auroville besuchen. Wir werden einen Einblick in dieses Modell des Zusammenlebens bekommen, in der eine internationale Gemeinschaft (aus 35 Nationen) versucht, naturnah und in Harmonie mit allen anderen Lebewesen zu leben. Auch besichtigen wir die beeindruckende Meditationshalle, eine bizarre Konstruktion aus einer Mischung eines gigantischen Golfballes und einem NASAprojekt, die das Zentrum von Auroville bildet.

Am Abend können wir bei Interesse noch am Programm des Yogafestivals teilnehmen oder selbst eine Stunde im eigenen Kreis machen.

Der folgende Sonntagvormittag bietet uns die Möglichkeit noch einmal am Yogafestival-Programm teilzunehmen, und einen Stadtrundgang durch die historische Stadt Pondicherry zu machen, die durch ihren französischen Einfluss sehr europäisch und weniger indisch wirkt.

Dann werden wir gegen Mittag die Abreise nach Tiruvannamalai vorbereiten, der heiligen Stadt an dem Berg Arunachalla in Tamil Nadu.

Tiruvannamalai

Nach einer kurzen Fahrt (ca. 2 Stunden) kommen wir am Nachmittag nach Tiruvannamalai, wo wir uns für die nächsten fünf Tage in einem Hotel einquartieren. Nach einem Bummel durch die Kleinstadt besichtigen wir am frühen Abend zum ersten Mal den Ramana Maharshi Ashram am Fuße des Arunachalla.

Ramana Maharshi war einer der größten und bekanntesten Yogis des letzten Jahrhunderts der hier bis zu seinem Tode 1950 gelebt hat und sehr viele Verehrer und Schüler aus aller Welt angezogen hat. Dieser selbstverwirklichte Yogi lehrte die innere Versenkung durch die Stille. Tausende von Schülern besuchten den Maharshi täglich, um an seiner göttlichen Ausstrahlung teilzuhaben.

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Am nächsten Tag werden wir den Ort auf den Spuren des Maharshis erkunden. Wir beginnen unsere Entdeckungsreise mit der Besichtigung des eindrucksvollen südindischen Arunachaleswara Tempels (in dem der junge Ramana sich schon als Kind zur tiefen Versenkung in ein fensterloses Loch zurückgezogen hatte). Nach der Tempelbesichtigung wandern wir auf Ramanas Spuren weiter auf den Arunachalla Berg und besichtigen auf halber Höhe die Virupaksha-Höhle (in der Ramana später meditierte).

Dort können wir eine Rast machen und Ramanas Beispiel folgend im Innern der Höhle meditieren. Wir steigen von der Virupaksha-Höhle noch ein Stück höher dem Weg folgend und gelangen so zum Skandashram, wo Ramana Maharshi von 1916 - 1922 mit einigen ersten Anhängern lebte. Als 1922 Ramanas Mutter weiter unten am Fuße des Arunachallas verstarb beschloß er sich an ihrem Grab niederzulassen und begründet damit den heutigen Ramana Maharshi Ashram.

Wir wandeln einen gemächlichen Bergpfad hinab zu diesem Ashram und beenden dort die Erkundungstour. Hier können wir noch etwas meditieren oder uns am Gesang beteiligen. Abends treffen wir uns wieder zu einer schönen Yogastunde in unserem Hotel und genießen den Abend im Schatten des heiligen Berges.

Den kommenden Tag beginnen wir gemeinsam mit Meditation und Yoga. Anschließend haben wir einen Tag zur individuellen Verfügung, je nach Stimmung können wir selbstständig noch mal den Ashram besichtigen oder auf dem Markt-Basar von Tiruvannamalai einige schöne Mitbringsel erstehen. Wer möchte kann am Nachmittag mit auf eine "Pradakshina" kommen, eine traditionelle Bergumrundung in spiritueller Verehrung. Der Weg ist ca. 13 km lang und führt an zahlreichen Wasserspeichern, Schreinen und Tempeln vorbei. Ramana selbst ging gerne des Nachts mit seinen Anhängern um den Berg und kehrte in den frühen Morgenstunden zurück. Wir treffen uns alle wieder am frühen Abend zu Yoga und Meditation in unserem Hotel.

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Am nächsten Morgen brechen wir schon früh auf und wandern bis auf die Spitze des Arunachallas. Es ist schön, sich von der lauten und chaotischen Stadt zu entfernen, den weltlichen Trubel nur noch aus der Ferne wahrzunehmen und über die schmalen Pfade den Berg zu erklimmen. Oben auf dem Gipfel haben wir einen schönen Blick auf die Umgebung. Hier lebt der eine oder andere berühmte (oder weniger berühmte) Swami und auch eine Schar wilder Affen.

Wer nach unserer Bergtour noch unternehmungslustig ist, kann den Bazaar von Tiruvannamalai besuchen. Am Abend treffen wir uns wieder im Hotel für Yoga und besuchen anschließend noch einen der vielen Satsangs (ein Zusammenkommen mit manchmal Vortrag, Fragen und Antworten oder Meditation), die von internationalen Yogalehrern, Guru´s und Weisen in Tiruvannamalai gehalten werden. Unser letzter Tag in Tiruvannamali haben alle Teilnehmer zur freien Verfügung. Wir treffen uns gemeinsam am morgen zu Meditation und Yoga und dann auch am Abend nocheinmal. Dazwischen kann sich jeder selbst entscheiden, ob er lieber noch mal im Ashram weilt, dort vielleicht die Bibliothek unsicher macht, ob er einen Tag ausruht und nur das Treiben in den Straßen beobachtet, auf dem Markt noch etwas Spezielles besorgt oder vielleicht noch einmal selbstständig auf den Berg steigt, an einen neugewonnenen Lieblingsort in "Tiru". Wenn es sich anbietet gehen wir abends nochmals gemeinsam zum Satsang.

Mahabalipuram

Am nächsten Tag fahren wir bereits am Morgen zu unserer letzten Station auf unserer Indienrundreise. Nicht allzu weit entfernt (ca. 2-3 Stunden mit dem Taxi) finden wir an der Ost-Küste das Dorf Mamallapuram (Mahabalipuram). Es liegt 60 km südlich von Chennai (Madras), direkt an der Küste des indischen Ozeans. Hier befindet sich einer der wichtigsten archäologischen Fundorte Südindiens. Der Tempelbezirk von Mamallapuram gehört seit 1985 sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Am Nachmittag wollen wir einen ganz entspannten Tag am Strand verbringen. Wer möchte kann sich schon einige Kunstschätze im Vorbeigehen betrachten. Auf dem internationalen Festival für traditionellen indischen Tanz in Mahabalipuram werden wir die erstaunliche Körperbeherrschung und die anmutende Grazie der indischen Profitänzer bestaunen können.

Am nächsten Tag werden wir die Tempelanlage genauer besichtigen gehen und uns einige der herausragenden Bauten und Reliefs anschauen.

Die Tempel, die am Strand auf Fels errichtet wurden, entstanden zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert. Sie wurden aus dem Felsen herausgemeißelt. Während dieser Zeit war Mamallapuram einer der wichtigsten Hafenstädte des gesamten tamilischen Reiches. Die Heiligtümer dienten zu dieser Zeit daher nicht nur als Tempel, sondern mit Leuchtfeuern auch als Navigationshilfe für die Seefahrer. Auf den in den Fels gemeißelten Reliefs sind Sagen, Mythen und Alltagsszenen dargestellt.

Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung. Wer möchte, kann weiterhin die Anlagen besichtigen oder den letzten Nachmittag am Strand mit Baden und Relaxen verbringen.

Madras

Am Sonntag fahren wir am Mittag mit dem Bus oder dem Taxi nach Madras. Dort haben wir noch genügend Zeit vor unserem Abflug eine kleine Stadtbesichtigung zu machen. Wir möchten das Vivekananda Museum im Ice House (einem eindrucksvollen Gebäude, in dem früher riesige Eisblöcke, aus Nordamerika per Schiff transportiert, gelagert wurden) besichtigen. Hier lebte der wohlbekannte "Wandermönch" Vivekananda nach dem er aus den USA zurückgekehrt war. Dort hatte er 1893 eine weltberühmte Rede auf dem Weltparlament der Religionen gehalten. Wenn noch genügend Zeit ist besichtigen wir auch den Ramakrishna Tempel vor Ort und machen unsere letzten Einkäufe und Besorgungen bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machen und in der Nacht zum 14.01. wieder nach Europa fliegen.

Aktuelles

Fortgeschr. Yogastunde

Am 17. Januar findet unsere nächste Fortgeschrittene Yogastunde statt.
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Yogalehrer-Ausbildung

Ab 17. Januar beginnt in Berlin der neue Kurs mit Stefan Datt.
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Yoga-Anfängerkurs

Ab 21. Januar gibt es wieder einen Yoga-Anfängerkurs in unserer Räumen.
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Yoga-Wochenende

Vom 30. April - 03. Mai findet unser nächstes Yoga-Wochenende im Oderbruch statt. Anmeldungen ab sofort möglich.
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Krankenkassen Zulassung

Lernen in Bewegung e.V. ist offizieller Partner fast aller Krankenkassen.
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Vorankündigung

Wir sammeln DVDs oder Wünsche für spirituelle Filme, die wir gemeinsam ansehen wollen.
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